Engel & Co Gera
Systemhaus für komplexe Kommunikationslösungen
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Geraer Unternehmen auf Erfolgskurs


(25.06.2005)

Neues Gera sprach mit Helmut Scheffel, Geschäftsführer Engel & Co

Woher kommt der Name Ihres Unternehmens?
Der Name geht zurück auf das traditionsreiche Wuppertaler Familienunternehmen Engel & Co. Gemeinsam mit dieser Firma gründete ich nach der Wende in Gera eine GmbH gleichen Namens. Am Starttag, dem 2. Mai 1990, waren wir gerademal drei Leute. Wir hatten also kürzlich 15-jähriges Firmenjubiläum. Das will schon was heißen.

Ein paar Worte zu Ihrem Produktionsprofil...
Anfangs waren wir ein handwerklicher Installationsbetrieb für Stark- und Schwachstrom. Im Laufe der Jahre hat sich unser Produktionsprofil zunehmend in Richtung eines Dienstleisters geändert. Wir entwickelten uns schrittweise zum Systemhaus für Kommunikationstechnologie. Angepasst an die unaufhaltsam wachsende Bedeutung der Datentechnologie brachten wir eigene Softwareprodukte hervor, zum Beispiel Abrechnungssysteme für Telefongesellschaften und für Krankenhäuser. So nutzt der Thüringer Telefonnetzbetreiber „jetz!“ mit seinen etwa 12.000 Kunden unsere Abrechnungssoftware. Ein weiteres Standbein besteht darin, unsere Kunden (etwa 600) mit Kommunikations-Infrastruktur auszurüsten. Es handelt sich dabei beispielsweise um Datennetze, Telefonanlagen und Gefahrenmeldeanlagen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die traditionelle Telefonie (ISDN) zunehmend abgelöst wird durch die neue Technologie „VOICE-over-IP“. Das heißt, der Kunde kann über ein Datennetz Sprache und Daten sowie künftig auch Bilder und Fernsehen empfangen.

Ändert sich damit nicht offensichtlich das Berufsbild Ihrer Branche grundlegend?
Genauso ist es. Gab es ursprünglich, also bis etwa 1989, den Beruf des Fernmeldemechanikers und später etwa ab der Wende, den Fernmeldeanlagenelektroniker, so spricht man heute nur noch von IT-Spezialisten. Mithin wird deutlich, welch ein Qualitätssprung im Wissen und Können von den Mitarbeitern unserer Branche gemeistert werden muss.

Was haben Sie im März in Hannover auf der berühmten Computermesse Cebit gemacht?
Auf der Cebit haben wir bereits sechsmal ausgestellt. Zur diesjährigen Messe präsentierten wir neue Softwareprodukte, so eine Weiterentwicklung des „enco-Med“, einem Krankenhaus-Abrechnungssystem. Wir konnten dort wiederum interessante Kontakte knüpfen, die sich teilweise schon in Aufträgen niederschlagen. Waren wir bisher aus Gründen der Kostenersparnis auf Gemeinschaftsständen (z.B. über die IHK) vertreten, so wollen wir auf der Cebit 2006 mit einem eigenen Stand präsent sein.

Worin sehen Sie künftig Ihre Chancen auf dem heißumkämpften Markt?
Das Ziel unserer 20 Mitarbeiter ist es für dieses Jahr, den Umsatz bei den Softwareprodukten um 25 Prozent zum Vorjahr zu steigern. Das erfordert große Kraftanstrengungen, ist aber, da wir Optimisten sind, schaffbar. Wir sehen unsere Chance insbesondere darin, das Angebot an Dienstleistungen und den Kundenservice stetig zu erweitern und zu verbessern. Alles, was der Kunde braucht, soll er aus einer Hand bekommen und nicht kleckerweise von verschiedenen Anbietern.

Was hindert Sie noch mitunter daran, erfolgreich zu sein?
Auch wir spüren die allgemeine Zurückhaltung bei Investitionen und im Kaufverhalten der Kunden. Ursache ist bekanntermaßen die durch die Politik ausgelöste Verunsicherung. Was mich auch stört, ist die Tatsache, dass in Gera einheimische Unternehmen, die sich wie wir gesellschaftlich stark engagieren, bei Ausschreibungen hin und wieder regelrecht „vergessen“ werden. Dennoch sind wir guten Mutes, dass sich unser Unternehmen auch in Zukunft positiv entwickelt.

(Das Gespräch führte Harald Baumann)

Quelle: Neues Gera 25-05


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